Berührungen

 

Sie / er soll etwas spüren

Man kann alles verwenden, was man so am Körper hat, von der großen Zehe bis zur Haarspitze. am einfachsten sind die Finger zu gebrauchen, auch das Kitzeln mit dem Wimpernschlag erfordert schon Übung. Noch mehr Übung benötigt das gezielte und koordinierte Einsetzen von Lippen, Zunge, Finger, Zehen und Bauch gleichzeitig, während man schmutzige Worte hauchend ins Ohr flüstert.

 

 

Alles aufzuzählen ist nicht möglich

Die Kombinationen sind zu vielfältig, es gibt Bücher und Seminare hierzu.
Hier will ich nur grundlegende Tipps geben. Jeder Körperteil ist in der Lage zu spüren und zu fühlen und kann eingesetzt werden. Man muß erotische Berührung in der Dramaturgie des Ablaufes sehen, so kann man leicht und zart beginnen, dann Druck und Ausdehnung steigern und dann langsam zu anderen Berührungen wechseln. Dabei sollte man immer mit der Haut des / der anderen fühlen. Diese Fähigkeit kann man trainieren, wenn man auf die verbale und die nonverbale Antwort des Gegenüber hört. Ein "mach weiter so" ist genauso wichtig dabei, wie ein wohliges Räkeln oder ein Zurechtrücken des verwöhnten Körperteils. Auch ablehnende Signale sollte man berücksichtigen, wie "bitte mach so weiter wie vorher" oder das Verschränken der Beine mit einem Wegkippen des Beckens. Wenn man beginnt vorher zu wissen, was der /die andere will, dann ist man schon ein kleiner Profi.
Nicht nur das Was sondern auch das Wielange spielt eine Rolle, Ausdauer und Beständigkeit sind hier grundlegenden Merkmale.
Alle diese Faktoren sollten wie in einem Theaterstück zusammenkombiniert werden, um den dramatischen Höhepunkt anzusteuern. Der folgende letzte Akt bringt so die gewünschte Entspannung für beide.
Übrigens: Mit verbundenen Augen werden Berührungen besonders intensiv erlebt.

 

 

Massagen lösen Verspannungen im Körper und beruhigen Geist und Seele. Sie sind wunderbar geeignet für ein ausgedehntes Vorspiel. Derjenige, der massiert wird, kann sich völlig fallen lassen und sich nur seinem Körperempfindungen hingeben, ohne selbst etwas tun zu müssen. Erotische Massagen lassen die sexuelle Spannung langsam immer mehr anwachsen und können zu sehr intensiven Orgasmen führen.
Voraussetzung dafür sind allerdings ausreichend Zeit, eine gewisse Übung des Massierenden und einige Vorbereitungen.
Für den schnellen Sex zwischendurch sind Massagen nicht geeignet. Sie sollten sich schon genügend Zeit nehmen. Es empfiehlt sich, dass immer nur einer massiert wird. Beim nächsten Mal kann sich dann der andere verwöhnen lassen. Stellen Sie sich Massageöl (angewärmt in heißem Wasser) bereit und breiten Sie eine wasserdichte Unterlage (z.B. Moltontuch) aus und darauf ein großes Handtuch, damit kein Öl auf Bett oder Teppich gelangt. Duftkerzen und Entspannungsmusik unterstreichen das sinnliche Erlebnis. Der Massierende sollte wirklich Freude daran haben, dem anderen durch seine Berührungen Entspannung und Lust zu bereiten. Und er sollte langsam, behutsam und einfühlsam vorgehen. Dann kann für den Anfang schon nichts schief gehen. Trotzdem ist es hilfreich, sich auch einmal ein Buch über erotische Massagetechniken oder Tantra-Massage anzusehen, oder gar einen Massage-Kurs zu besuchen, um zum wahren Könner zu werden.

 

 

Nicht gleich zum Zentrum

Manchmal ist es das brutale Nehmen oder Benutzen ohne Vorbereitung, das anmacht. Wenn man sich zu einem ausgedehnten Vorspiel entschieden hat, dann sollte man die direkte und eindeutige Berührung der Geschlechtsteile, wenn überhaupt, nur andeuten, um Spannung zu erzeugen. Das heftige Berühren oder das schonungslose Rubbeln und Reiben ist bei Zeitmangel oder extremer Lust vielleicht angebracht, aber prinzipiell leidet die Erotik unter zu schnellem Vorpreschen und die echte Befriedigung und Entlastung kommen zu kurz.
Die Botschaft sollte sein: Mache es immer anders, aufregend, spannend, mal langsam, mal schnell, mal laut, mal leise, mal da, mal dort. Die Sexualität liebt die Abwechslung und die Dramaturgie.

 

 

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