Schluss mit Langeweile im Bett!

In der Partnerschaft lässt sich oftmals eine recht eintönige, über die Jahre langweilig gewordene, Sexualität feststellen. Dies führt bei Männern häufig zu Erektionsproblemen, bei Frauen zu Lustlosigkeit und Interesselosigkeit am Sex. Darunter wiederum leiden die Männer und die Frauen gleichermaßen.
Der Mensch tendiert zur Entwicklung von Gewohnheiten. So entwickeln sich im kulinarischen Bereich Lieblingsspeisen, die einen hindern, neue Speisen auszuprobieren. Dieser Effekt bezieht sich auf fast alle Lebenslagen und nimmt mit dem Alter zu. Nicht alle Menschen verhalten sich so, aber sehr viele. Alles in allem reduziert dieser Umstand der Gewöhnung die Freiheitsgrade des Menschen, so auch in der Sexualität. 40-50 Jahre in der Woche ein bis zweimal die gleiche Lieblingsspeise, die dem anderen möglicherweise nicht einmal richtig schmeckt, herunter geschlungen, ist eine schöne Metapher für Eintönigkeit in der sexuellen Beziehung. Irgendwann hängt einem diese Lieblingsspeise zum Halse heraus und man verliert das Interesse daran. So kommt es zu Interesselosigkeit an Sex mit dem Partner. Viele reden sich deshalb ein, dass Sexualität im Alter nicht mehr notwendig ist.

Hier sollen einige Anregungen gegeben werden, um die Spielarten der Sexualität zu erweitern. "Guter Sex" bedeutet nicht, alles ausprobieren und jedes Mal wieder einen neuen stärkeren Kick suchen zu müssen. Guter Sex entsteht dann, wenn man Tabus abwirft und seiner Fantasie freien Lauf lässt, sich auf seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse und die des Partners/der Partnerin einlässt und offen für Neues ist. Erlaubt ist, was gefällt und was keinem schadet. Was nicht gefällt, lässt man einfach wieder sein. So und nicht anders sollten die folgenden Tipps verstanden werden.

 

 

Man braucht sie immer

Intimität ist der Gegensatz zu "nebeneinander-her-leben". Gerade die, die in die Jahre kommen, verlieren häufig diese, für guten Sex notwendige Intimität. Will man guten Sex, dann muss man eine Atmosphäre von Geschütztheit und besonderer Nähe schaffen. Man sollte darauf achten, dass Intimität auch äußere Zeichen hat. Veranlassen Sie, dass das Telefon nicht klingeln kann, dass keine ungebetenen Besuche kommen, dass es warm in den Räumen ist, vielleicht auch, dass die Vorhänge zugezogen sind (in manchen Fällen sind Störungen dieser Art allerdings erwünscht, siehe Mut haben für Neues).
Zur Intimität gehört aber auch die Wertschätzung des Partners/der Partnerin, das Akzeptieren seiner/ihrer Wünsche und Bedürfnisse und das Vetrauen, dass auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse erfüllt werden.

 

 

Tabus hemmen Freiheit

Zuerst muss man sich vollkommen im Klaren darüber sein, dass Tabus von Menschen geschaffen wurden um die Gesellschaft zu kontrollieren. Es gibt nur wenige Tabus, die grundsätzlich sinnvoll sind und die es zu beachten gilt (keine ernsthaften Verletzungen, Schutz des Eigentums, keine Inzucht, Schutz von Minderjährigen und wenige andere Tabus, die die Rechte anderer ohne deren Willen verletzen).
Viele Regeln der Gesellschaft sind nur für den Machterhalt von Wenigen geschaffenen. Besonders der restriktive Umgang mit Sexualität muss im Sinne individueller Freiheit aufgelöst werden. Was erlaubt ist und was verboten ist, sollte nicht von sinnlosen Regeln der Gesellschaft und der Religion abhängig sein. In den eigenen vier Wänden darf man alles machen, was der Partner will. Fangen wir also jetzt mit der Sexualität an, die ersten Tabus zu brechen, um ein Stückchen mehr an Freiheit zu erleben (natürlich im gegenseitigen Einverständnis mit dem Partner).

 

 

  • Neue Stellungen
  • erotische Massagen
  • Tantrakurs besuchen
  • Gute erotische Literatur lesen
  • Gute erotische Filme gemeinsam sehen
  • Fantasie teilen (auch wilde Fantasien)
  • Bondage experimentieren (Fesselung)
  • Dominanz und Demut Spiele (Herr und Sklavin)
  • Rollenspiele (ich treffe dich zum ersten Mal)
  • Orale Liebkosungen (Fellatio, Cunnilingus)
  • Ungewöhnliche Orte (im Freien,in der Küche, usw.)
  • Besuch eines Pärchenclubs (man muss den Partner nicht tauschen)
  • erotische Fotos und Videos machen
  • Liebe zu dritt (Vorsicht kann gefährlich sein)

 

 

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